Masturbation- schadet oder hilft?

Masturbation – Unheil oder Hilfsmittel. Vor hundert Jahren wäre die Antwort eindeutig gewesen. Sie ist schädlich. Damals war man der Meinung, der der masturbiert, wird blind oder bekommt behaarte Hände. Doch die Zeiten haben sich geändert. Ärzte sind heutzutage der Meinung, dass Masturbieren positive Effekte mit sich bringt. Nachfolgend sind ein paar davon aufgeführt.

Masturbation hilft gegen Depression und Stress

Jeder kann unter erhöhtem Stress oder gar Depression leiden. Neben zahlreichen Medikamenten stellt Sex einer der besten Alternativen für die eben genannten Probleme dar. Beim Orgasmus setzt der Körper das Hormon Endorphin frei, (die Ähnlichkeit mit Heroin ist nicht zufällig) welches über den Blutkreislauf den Spiegel des Stresshormons senkt. Sollte kein Sex möglich sein, da sich z.B. ihre Partnerin gerade nicht in der Ihrer Nähe befindet, so stellt die Masturbation eine gute Alternative dar.

Masturbation stärkt die Immunität

Onanieren hat mehrere positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Neben der Linderung von Stress/Depression durch die Ausschüttung von Endorphinen kann es zudem als Prävention vor einer Harnwegsentzündung, Diabetes oder Prostatakrebs schützen. Männer die keinen regelmäßigen Sex haben, unterliegen einer erhöhten Gefahr von Prostatakrebs. Dies bewirkt eine Verdichtung des Ejakulats in der Prostata, was zu Gallensteinen und nachfolgender Schwellung führen kann.

Masturbation hilft dir, treu zu bleiben

Masturbation kann auch in solchen Momenten helfen, wenn man keine Lust auf Sex mit dem eigenen Partner hat. Es ist keinesfalls notwendig, sexuelle Erregung gleich in einem fremden Bett mit einer anderen Frau zu suchen. Man kann auch einfach darauf warten, bis die Ehefrau weg ist, um sich dann im passenden Moment sich selber zu widmen. Mit ein bisschen Fantasie kann man die Nächstbeste „haben“, nach der man sich sehnt.

Masturbation verbessert die Bett-Leistung

Auch beim Sex gilt die alte Regel: Übung macht den Meister. Sollte ein Mann über einen längeren Zeitraum ohne Partnerin und ohne Sex sein, so kann Ihm die Masturbation dabei helfen, in Übung zu bleiben. Gleiches gilt für Männer in einer Beziehung, die ebenfalls längere Zeit auf Sex verzichten mussten. Um nach dem Vorspiel nicht zu früh zu kommen ist es in einer solchen Lage manchmal empfehlenswert sich selbst zu widmen.

Obwohl masturbieren viele Vorteile mit sich bringt, sollte man es dennoch nicht übertreiben. Zwar bekommt man vom masturbieren keine behaarten Hände oder wird blind, allerdings ist es nicht empfehlenswert, mehrere Stunden pro Tag mit Onanieren zu verbringen. Wie bei vielen anderen Sachen gilt auch hier das Sprichwort: Weniger ist mehr.

Sex und liebe 

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